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HTMET

HTMET - Hochtechnologie-relevante Metalle in deutschen sulfidischen Buntmetallerzen – Ressourcenpotentialabschätzung

Projektbeschreibung

Sulfidische Buntmetallmineralisationen enthalten neben den Hauptwertmetallen Blei, Zink und Kupfer auch bislang nicht berücksichtigte Anreicherungen an wirtschaftsstrategischen und Hochtechnologie-relevanten Spurenelementen (HT-Metalle; z.B. Germanium, Gallium, Indium und Antimon) und Gangarten (z.B. Flussspat).

Ziel der Forschung ist deshalb

  • eine systematische Abschätzung des Rohstoffpotentials sulfidischer Buntmetallmineralisationen in Deutschland und angrenzender Regionen der EU für eine wirtschaftliche Nutzung aller Lagerstätteninhalte,
  • die Bewertung der erfassten Rohstoffpotentiale und
  • die Untersuchung des Aufbereitungsverhaltens wichtiger spuren-metallreicher Erztypen.

Im Einzelnen sollen folgende Ziele durch die Arbeiten erreicht werden:

Basierend auf Untersuchungen an Sammlungsbeständen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und Partnern wird ein geochemisch-mineralogisch-wirtschaftsökonomisches Kataster (GMWK) der „HT-Metall- Höffigkeit“ von Erzen nach genetischen Typen entwickelt.

Ein neuartiges multikriterielles Bewertungskonzept identifiziert höffige Lagerstättendistrikte und wichtige Standorte im Arbeitsgebiet, wo standortbezogene Indikatoren analysiert und bewertet werden.

Die Untersuchung und Testung innovativer Aufbereitungs- und Gewinnungsansätze für HT-Metall-reiche Erztypen ist weiterer Bestandteil des Vorhabens. Im Fokus der Laborversuche steht eine maximale Nutzung der Rohstoffe (Rohstoffeffizienz). Aus den einzelnen Prozessen werden Technologien zusammengestellt und bewertet. In diese Bewertung werden die anfallenden Rückstände einbezogen und Konzepte für ihre Verbringung oder weitere Nutzung erstellt.

Das GMWK und das Bewertungskonzept für HT-Metall-Potentiale stärken den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Aushaltung einheimischer Rohstoffpotentiale und stehen über die angestrebten Transfermöglichkeiten bereit für weltweite Aktivitäten zur Rohstoffsicherung durch die deutsche Industrie. Mittels Gewinnungstests erarbeitetes Know-how verbessert die Wettbewerbsfähigkeit aller Verbundpartner. 

Verbundpartner

  • Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Projektleitung)
  • CUTEC-Institut GmbH
  • Institut für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik der TU Clausthal
  • Department Angewandte Geowissenschaften und Geophysik der MU Leoben
  • RECYLEX GmbH

Gefördert durch:

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderkennzeichen: 033R131C

Ansprechpartnerin: Dr.-Ing. Andrea Haas
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kontakt
Telefon: +49 5323 72-3556
E-Mail: andrea.haas@tu-clausthal.de